Geschichte

Der Ortsteil Byhleguhre

Byhleguhre wurde 1315 als „Belgar“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Name kommt aus dem Niedersorbischen und bedeutet Weißer Berg. Byhleguhre soll sich vor 1740 an einem anderen Ort in der Nähe dieses Berges befunden haben. Durch Brandlegung eines Bettlers brannte das gesamte Dorf nieder und die Bewohner bauten es an der Stelle wieder auf, an der es heute zu finden ist. 1815 ging die Niederlausitz in preußischen Besitz über. In der Zeit des Nationalsozialismus trug Byhleguhre den Namen „Geroburg“, da der Ort mit dem Markgrafen Gero in Verbindung gebracht wird. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges heißt der Ort wieder Byhleguhre.

 

Der Ortsteil Byhlen

Byhlen ist auf geschichtsträchtigem Boden angesiedelt und weist viele historisch interessante Besonderheiten und Einmaligkeiten auf. Bekannt wurde das Dorf vor allem durch das 1936 westlich des Ortes entdeckte Urnengräberfeld. Der Ortsname für die ursprünglich rein slawische Siedlung stammt vom niedersorbischen Begriff „bely“ = weiß, hell ab und ist auf nahe liegende Sandhügel mehrerer Endmoränenkuppen zurückzuführen. Abseits großer Straßen liegend und von Wasser und Wald umgeben, bietet der Ort neben der ländlichen Idylle schöne Wanderziele, wie z.B. den Byhlener See und Pintschens Quell.